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Diätenführer

Die Beschreibung der Vor-und Nachteilen der wichtigsten Arten von Diäten. Prinzipien der beliebten Dukan- und Montignac-Diät und ob es sich lohnt, ihnen zu folgen.

Wie findet man eine effektive Diät?

Magazine und Webseiten sind voll von Diäten, von denen jede schnelle Ergebnisse verspricht, ihre Logik wird dabei durch die Geschichte über einen mysteriösen Ernährungswissenschaftler bestätigt, der ein „einzigartiges Ernährungsgeheimnis“ entdeckte.

Diejenigen, die nach einer effektiven Diät ohne Kenntnisse über die Grundlagen des Stoffwechsels und Ernährung suchen, haben es schwer. FitSeven ist bereit zu helfen – wir beginnen eine Reihe von Publikationen über die Prinzipien der beliebten Diäten.

Koscheres Essen, Vegetarismus

Zunächst sollte man Diäten unterscheiden, die mit Religion oder moralischen Überzeugungen verbunden sind und eine komplette Ablehnung von Fleisch, von bestimmten Fleischsorten, von Nahrungsaufnahme zu bestimmten Zeiten und so weiter erfordern.

Normalerweise werden solche Diäten nicht verwendet, um das Körpergewicht mit ästhetischen Zwecken zu ändern, und es ist nicht ganz richtig, über Vor- und Nachteile solcher Diäten zu diskutieren. Was Vegetarismus betrifft, schrieb FitSeven, dass die Ablehnung von Fleisch nicht unbedingt den Muskelaufbau hindere.

Typ 1: „Magische Produkte“

Zu dem ersten Typ gehören alle Diäten, die eine Liste der „schlechten“ und „guten“ Produkten erfordern (z. B. die Montignac-Diät), Monodiäten (Ananas, Buchweizen, etc.), sowie Diäten, die von Produkten mit „negativen Kalorien“ erzählen.

In den meisten Fällen sind solche Diäten nichts mehr als ein Wahn, der gesundheitsschädlich sein könnte. Der einzige Grund, warum diese Diäten funktionieren – selbst minimale Ernährungskontrolle ist besser als gar keine Kontrolle.

Typ 2: Fettarme Ernährung

Das Prinzip dieser Ernährung ist, den Fettkonsum zu reduzieren – es werden nur fettarme oder fettfreie Produkte ausgewählt. Die Logik: Wenn man weniger Fett konsumiert, wird weniger Fett im Körper eingelagert.

Solch eine Diät ist sowohl gefährlich (bei einer täglichen Einnahme von weniger als 40-60 Gramm Fett wird der Stoffwechsel deutlich verlangsamt) als auch einfach nur dumm: Verzehrt man nur fettarme Joghurts, wird man zunehmen, weil sie ausschließlich aus Zucker bestehen.

Typ 3: Kalorienreduktion

Das tägliche Kalorienzählen ist wohl die beliebteste Methode, um abzunehmen. Es gibt viele Communities, die es ermöglichen, Kalorien zusammen zu zählen, und die Organisation Weight Watchers markiert sogar Lebensmittel in einer Reihe von europäischen Ländern.

Solch eine Diät hat eine theoretische Grundlage: bestimmt man einen täglichen Kaloriensatz und reduziert man ihn (nicht mehr als auf 20%), wird man tatsächlich abnehmen. Ein Minuspunkt – die Kalorienmenge ist nicht so wichtig wie die Nahrungszusammensetzung, die man auch beobachten muss.

Typ 3: Low-Carb-Diät

Low-Carb-Diäten erfordern einen vollständigen oder teilweisen Verzicht auf Kohlenhydrate – die ähnlichen Prinzipien haben die Kreml-, Atkins-, Dukan-, Keto-Diät und die anderen. Die Logik – ohne Kohlenhydrate, beginnt der Körper, Fett zu verbrennen.

Trotz der Tatsache, dass die theoretische Grundlage dieser Diät am langlebigsten ist, hat sie eine Menge von Nachteilen, und British Dietetic Association bezeichnet seit drei Jahren die Ducan-Diät als die gefährlichste Diät und empfiehlt, sie zu vermeiden.

Typ 4: Nährstoffkontrolle

Wenn man nicht nur die Kalorienzahl, sondern auch die Nahrungszusammensetzung und die Fett-, Eiweiß- und Kohlenhydratmenge kontrolliert, verändert man sein Gewicht am vernünftigsten. Von den beliebten Diäten funktioniert die Zone-Diät nach einem ähnlichen Prinzip.

Der Nachteil dieser Diäten ist die Notwendigkeit einer konstanten und vollständigen Kontrolle über die Menge der konsumierten Lebensmittel und ihre Zusammensetzung. Nicht jeder kann das, und genau aus diesem Grund suchen die Menschen nach einfacheren Wegen und glauben an „magische Diäten“.

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Von der unendlichen Diätenvielfalt haben nur die Low-Carb-Diäten und Diäten mit der Nährstoffkontrolle eine theoretische Grundlage. Angesichts der Tatsache, dass Low-Carb-Diäten gefährlich sein können, ist die Nährstoffkontrolle die beste Option.

Referenzen:

  1. British Dietetic Association (BDA): Worst Diets to Avoid, source

Datum der ersten Veröffentlichung:

  • 9. Dezember 2010

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