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Somatotypen: die Körperbautypen

Der Körperbautyp, den jeder von Natur aus hat, bestimmt weitgehend, wie einfach es wird, seine Figur zu ändern. Alles darüber, wie man seinen Somatotyp bestimmen kann.

Training für verschiedene Körperbautypen

Es wird angenommen, dass alle Menschen seit Ihrer Geburt sich in drei Körperbautypen (Somatotypen) einteilen lassen: mesomorph, ectomorph oder endomorph. Der sportliche Erfolg eines Menschen hängt davon ab, welche Eigenschaften bei ihm am stärksten ausgeprägt sind.

Natürlich können Sie dank vielen Jahren Training und einer speziellen Diät Ihren ursprünglichen Somatotyp ändern, und vom dünnen Teenager zum Athlet werden, aber vieles hängt ausschließlich davon ab, welche Voraussetzungen Sie von Natur aus haben.

Wie bestimm man seinen Somatotyp?

Öfters fällt es Menschen schwer, ihren Somatotyp zu bestimmen, da sie bei sich die Merkmale gleich von mehreren Typen finden. Der Autor der Theorie der Somatotypen William Sheldon glaubte, dass es die reinen Somatotypen nicht gibt, und es sowohl „fette Mesomorphe“ als auch „dünne Endomorphe“ vorkommen.

Um seinen Somatotyp richtig zu bestimmen, betrachten Sie zunächst Ihre Fähigkeit, an Gewicht als Kind zu zunehmen — ob Sie ein wohlgenährter Wonneproppen oder ein krankhaft dünnes Kind waren, ist viel aufschlussreicher, als Ihre Figur mit dreißig Jahren.

Ectomorph — von Natur aus schlank

  • Dünne und lange Arme und Beine
  • Schmale Schultern und Brust
  • Schlechter Kraftzuwachs
  • Geringe Fettspeicherung
  • Schneller Stoffwechsel

Ectomorphe haben praktisch kein Fett, aber auch keine Muskeln. Zunahme von jedem Kilogramm Muskelmasse fällt schwer, und die Beendigung des Trainings sogar nur für kurze Zeit führt zum schnellen Ergebnisverlust.

Trainingsstrategie für Ectomorphe: Kurzes und hochintensives Training (nicht mehr als 45 Minuten drei Mal pro Woche), wenig Kardiotraining. Ernährung: erhöhte Kalorienzufuhr, 1,5-2 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht, eine große Menge an Kohlenhydraten.

Mesomorph –  muskulös und sportlich

  • Breite Schultern und Brust
  • Schneller Stoffwechsel
  • Guter Kraftzuwachs
  • Schnelles Muskelwachstum beim Training
  • Der Wunsch, ständig in Bewegung zu sein

Mesomorphe sind von Natur aus athletisch gebaut und haben die angeborene Neigung zu Sport. Aber es ist wichtig zu beachten, dass ohne ein ausreichendes Maß an körperlichen Aktivitäten und bei übermäßiger Fehlernährung nehmen sie schnell an Gewicht zu.

Trainingsstrategie für Mesomorphe: Jedes Training funktioniert, es ist nur wichtig, mit Hingabe zu trainieren und nicht vergessen, 2-3 Mal pro Woche ins Fitnessstudio zu gehen. Ernährung: Das wichtigste ist zu wissen, dass übermäßige Kalorienzufuhr zu einer schnellen Vergrößerung des subkutanen Fettgewebes führen kann.

Endomorph – anfällig für Fettzunahme

  • Große Knochen und massive Glieder
  • Kurze Arme und Beine, breite Taille und Hüften
  • Langsamer Stoffwechsel
  • Schlechter Kraftzuwachs
  • Übermäßige Fetteinlagerung

Einer der häufigsten Somatotypen. Menschen, die einen sollchen Körperbautyp haben, sind anfällig für schnelle Fetteinlagerung, weil sie einen langsamen Stoffwechsel haben. Nur eine Diät und regelmäßige Bewegung können den Körper in Form halten.

Trainingsstrategie für Endomorphe: Häufiges Training mit vielen Kardio- und Grundübungen zur Beschleunigung des Stoffwechsel. Ernährung: High-Protein-Diät, geringe Zufuhr von Kohlenhydraten, kompletter Verzicht auf einfache Zuckern und verschiedene Mehlprodukte.

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Der Körperbautyp, der ein Mensch von Natur aus hat, bestimmt weitgehend die Trainings- und Ernährungsstrategie, die er für den Aufbau einer sportlichen Figur braucht. Aber es ist wichtig zu wissen, dass reine Somatotypen fast nie vorkommen.

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